00:00
Ich heisse Rauber, Freeni Rauber-Schädeli. Ich bin gehiratet und wir haben zwei Kinder, Sabine und Mirko. Das Mädchen hat jetzt gerade seine Lehre als Krankenschwester fertig gemacht und der Junge ist im Gymnasium. Wer im Gymnasium? Ich sitze hier im Churhotel in Ragaz und es fehlt mir eigentlich an nichts.
00:31
Schwimmen bin ich schon genug, Yoga habe ich auch gemacht, Trinks habe ich ausprobiert und die Heftchen gelesen. Es ist ja schon schön hier, wenn man nichts sagen kann. Man zahlt sie auch. Aber ganz so habe ich mir es doch nicht vorgestellt.
00:50
Ich dachte, ein Häuschen mieten in den Bergen.
00:53
Ja, ein Häuschen in den Bergen.
00:55
Oder in Spanien. Noch einmal alle zusammenkommen.
00:58
Also, ich hoffe mir einen Töffel verreisen. Mir sagt er es, Willi. Ja, Mann. Was? Wahrscheinlich fahre ich nach Tunesien. Er muss sicher auf Portugal.
01:04
Sabine, spinn Sie. Was meinst du, ein Töffel? Nach Tunesien?
01:08
Du weißt genau, dass wir nicht mehr vorbei kommen.
01:10
Aber Sabine, das ist doch nichts für dich.
01:12
Nein, und ich kaufe mir ein Pi für unsere Band und dann gehen wir nach England. Mindestens drei Monate. Das ist schon abgemacht. Vielleicht auch für immer. Auf Tourne und so. Der Klöser kennt einen in London, der sich auskennt, der Szene. So, und der Jewel? Komm, du. Ich weiss jetzt, wie Geld verdienen. Das könntest du dich dann noch täuschen.
01:32
Ohne regelmässige Arbeit gibt es nichts heutzutage.
01:35
Was soll das um einen abgelöschten Häuschen? Einen Berghäuschen mit euch? Da könnte man gleich so gut daheim bleiben. Und was ist es?
01:40
P.A.
01:44
Das ist eine Verstärcheranlage für eine Band. So, und was kostet das? So ab 10'000 gibt es die guten Sachen. Aha. Ja, Verstärcher, Vorverstärcher, etwa 6 Mix, eine Gesangsanlage, ein Bassverstärcher, ein Mistballbox, ein Monitoring. Das ist nicht. Ja komm du, wir brauchen das. Ohne rechte Anlage bist du ja keine Band.
02:03
Er sieht sich doch schon als grosser Rockstar.
02:06
Du hast ausgerechnet etwas zu sagen, als ich das teuerste Lederkombi kaufe.
02:10
Wo hast du das erzählt? Oder in der Schule willst du nicht mehr.
02:13
Ihr hättet eben viel mehr in der Gymnasie machen lassen. Ich habe es ja oft gesagt.
02:16
Über den Töff reden wir nochmal, Tochter.
02:18
Das ist mein Geld, ich kann dir mitmachen.
02:20
Ja, schon, aber ich weiss nicht. Ihr müsst auch ein bisschen an die Zukunft denken.
02:25
Vielleicht haben wir doch etwas falsch gemacht mit den Kindern. Aber als weiter. Wir hatten ja auch nicht die Wille.
02:33
Dass ich nach Magadino einen Deltasaglerkurs hatte, habe ich dem Vreni erst später gesagt. Ich wusste schon, dass es ihm keine Freude macht. Aber das Gerät hatte ich dann ja schon bestellt. So hätte es halt allein nach Bad Ragazen müssen. Was willst du, jedem das sagen. Für Vreni war es schon schwer, das ist klar. Aber sie hat ja schliesslich alles angereisert. Sie hat gesagt, es müsse etwas gehen mit den Kindern.
02:56
Du, Hans?
03:03
Ich denke, wir sollten es den Kindern jetzt sagen. Findest du nicht alle?
03:11
Ich weiss, sie kommen jetzt in ein Alter. Vor allem die Sabine, aber auch Mirko. Hört mir eigentlich zu.
03:21
Sie können dir übrigens helfen, arbeiten zuerst einmal.
03:25
Also ich dachte, du solltest schon mal mit diesen beiden ...
03:29
Ja, warum nicht? Du bist der Mann.
03:31
Du bist doch sonst die, die sagt, wie es soll gehen, oder?
03:33
Aber es gibt doch einfach Sachen, die der Vater... Ja, ja, hast du recht.
03:38
Ja, du fang mal mit der Sabine.
03:40
Nein, nein. Wir müssen ihnen es zusammensagen. Sabine macht mir sowieso weniger Sorgen.
03:46
Manchmal ist die Unke, sie sei schon selber draufgekommen.
03:51
Mensch.
03:53
Nein, nein, das kann nicht sein. Weisst du, wir Frauen wissen manchmal mehr, als die Männer sich vorstellen können.
04:01
Es geht um die Zukunft von unseren Kindern, Hans.
04:05
Also gut. Aber heute ist spät. Was ist es überholt?
04:10
Mirko ist im Turnen.
04:11
Im Turnen? Aber nicht bis um diese Zeit.
04:13
Und Sabine wurde von dem Stefan abgeholt.
04:16
Schön.
04:17
Ja, es ist einmal ein Anständiger.
04:19
Wenn die Tochter mit so einem verkehrt, ist es dann wirklich höchste Zeit, mit ihr zu reden. Dem sie Vater ist doch Richter, oder?
04:27
Nicht Richter, einfach Jurist. Ich glaube sogar nur bei einer Versicherung.
04:32
Aha. Da geht es ja noch.
04:36
Also. Aber noch diese Woche, gell?
04:41
Ja.
04:44
Und so kam es dann zu dieser denkwürdigen Aus- und Ansprache.
04:48
Schon am Mittag hat man gespürt, dass etwas in der Luft liegt. Die Eltern sind nur noch rumgeschlichen in der Wohnung, die Arme. Und am Abend haben sie sich dann im Wohnzimmer gepostiert. Das heisst, sie sind ganz zufällig reingekommen, als ich dort am Fernsehen schauen war.
05:02
Ich wusste schon, warum sie später kamen.
05:06
Meine Damen und Herren, und nun bittet die Kripo in Augsburg um ihre Aufmerksamkeit. Es geht um Liebstahl unter erschwerenden Umständen landläufig auszusetzen.
05:18
Mirko! Mirko, komm gerade mal her! Nein, nein, komm mit! Was hast du da? Das ist ... Das brauchen wir in der Schule. Zeig mal. Ich habe eine Nummer vom Schicken entleert. Einen Taschenrechner.
05:50
Hast du einen kleinen Computer? Das ist ja noch eingepackt, wie im Laden.
05:57
Mit Bildschirmen.
05:58
675 Franken. Wer ist das Ding?
06:03
Hey, die Warte.
06:05
Ich könnte nachher ausrechnen, woher das... Ist das... Ist das gestohlen?
06:12
Sag die Wahrheit. Sohn, was fällt dir ein?
06:14
Mann, es ist unser Kind. Das können wir uns doch nicht leisten. Und wir wissen es nicht. Polizei und alles. Gerade wir nicht.
06:20
Er hat einen guten Trick von mir.
06:23
So, so. Was für einen Trick?
06:26
Du gehst in den Laden und stellst den Töffelhelm auf den Ladentisch. Zufällig gerade auf einem Gegenstand, der dort liegt. Kaufst du etwas Kleines oder fragst du nur etwas und beim Gareckst du das Visier im Helm runter und nimmst den Gegenstand mit. Voilà.
06:39
Sabine. Es geht halt nur für kleine Sachen, aber das hat jetzt auch mal gerendiert. Der Trick ist nicht schlecht.
06:47
Hast du das schon manchmal gemacht? Das erste Mal. Das machst du nicht noch einmal. Hast du verstanden?
06:55
Stell den blöden Fernseher ab, Sabine. Und du nimmst den blöden Ketschgummi aus dem Mund, wenn du immer redest.
07:04
So.
07:05
Hat er sonst noch etwas auf dem Herd?
07:07
Wird nicht frech. Hans.
07:13
Das ist gerade wirklich ein blöder Moment.
07:15
Hans, es muss sein. Wir wollten euch sagen. Sagen.
07:24
Sag du, Hansi.
07:25
Jawohl, also. Es handelt sich darum, dass sie dich jetzt aufgerufen. Jetzt bist du mal ruhig! Es geht um Folgendes.
07:38
So sind sie endlich mit ihrer grossartigen Neuigkeit rausgerückt.
07:42
Wo wir natürlich schon längst ins Gewissen haben.
07:45
Nämlich, dass die Familie Rauber ihr Geld nicht, wie alle Leute meinen, vor einer Einfallrente des Vaters hat.
07:50
Nein, so einmal bis zweimal pro Jahr sind sie nicht mehr eingebrochen. Meistens in Banken und Postbüro in kleineren Ortschaften.
07:58
Die Mami hat sich die Sachen ausgedacht, der Vati hat es technisch besorgt.
08:03
Und zusammen haben sie es ausgeführt.
08:05
Das hätten wir ja nie gedacht, gell Brütsch? Nie. Du, etwas will ich noch wissen. Ja, was?
08:15
wie jemand wie dir auf solche Ideen kommen kann.
08:17
Was soll das heissen, jemand wie dir?
08:19
Ich meine nur, du könntest doch gerne noch in der Waffenfabrik arbeiten und zu Mami eine gewöhnliche Hausfrau sein.
08:24
Also ich will nicht zurück. Ausserdem hat sich dort so viel verändert, ich könnte gar nicht mehr.
08:29
Aber wie seid ihr drauf gekommen? Besinnert euch noch als Grossmami.
08:35
Das von Kissenacht?
08:36
Ja, genau. Sein Mann, euer Grossvater, war ja lange krank. Dann war Sabine ein Baby. Und sie konnte Behandlungskosten nicht zahlen. Dann hat sich das Gross im Spital, wo der Grossvater war, als Putzfrau anstellen lassen. Und hat einfach seine Rechnungen verschwinden lassen.
08:55
Und sie musste natürlich auch die Unterlagen von Spitalbuchhaltungen ein bisschen abändern.
08:59
Sie hat es übrigens auch für andere gemacht.
09:01
Und als er dann gestorben ist, hat sie gedacht, sie könnte das doch auch an anderen Orten machen, wie es schon im Spital so gut gegangen ist. Und dann hat sie erst richtig angefangen.
09:10
Ist das das, was sie uns plötzlich so schöne Geschenke hat zu machen?
09:13
Genau. Und bevor sie das Grosse selber nicht mehr hat mögen, hat sie uns noch alles gelehrt.
09:18
Es wollte darum ein gutes Altersheim und wir mussten daran zahlen. Es wurde ja dort so pflegebedürftig, dass wir ein paar Jahre lang fast nur für uns gearbeitet haben.
09:29
Ja, ja. Das war eine strenge Zeit.
09:32
Und wir noch neu im Geschäft.
09:38
Bist du eigentlich hier der Chef, Mami?
09:40
Die neuen Methoden habe ich schon mehr daran gedacht. Man muss natürlich ein System haben. Aber eines, das für die Polizei nicht wie ein System aussieht. Es darf nie ein Muster geben. Wir arbeiten daran. Und da kommt natürlich noch viele dazu. Erstens muss es Geld dort haben, das du holst. Genau. Darum muss man wirtschaftlich auf dem Laufenden sein. Geschäftsberichte lesen und so. Und dann muss man die richtige Saison und den richtigen Wochentag auswählen. Ja, aber man muss auch technisch wissen wie.
10:11
Ich z.B. als Maschinenmeck.
10:13
Und am Sonntag seid ihr dann aber unauffällig die Sache anschauen.
10:16
Genau. Und wir mussten ewig so die Käffernalbe auf dem Land.
10:20
Man muss dorthin denken, wo es die gehöbigen Banken hat, oder?
10:23
Ja, und nie in ein Restaurant nehmen, nie.
10:26
Da hat es doch noch Gefälle, wo jemand noch erzählt, wir kommen am nächsten Freitag in der Nacht. Und dann hätten wir das Restaurant auch nicht vermögen. Ja.
10:39
Ja, dann wisst ihr jetzt alles. Ich bin froh, dass es endlich draussen ist.
10:49
Was denkt ihr von uns?
10:52
Wir haben es auch für euch gemacht.
10:56
Sie sagen doch etwas. Wir steigen ein.
10:59
Was?
11:02
Das haben wir schon abgemacht. Wir machen mit.
11:05
Familienunternehmen?
11:06
Also nein, wir haben gedacht... Zu viel gibt es ganz andere Möglichkeiten.
11:09
Die können doch nicht einfach... Also?
11:15
Also gut.
11:18
Das hat mir schon Angst gemacht. Hey ja. Bis jetzt hat man doch immer gewusst, dass man es für die Kinder macht, für die Familie. Jetzt ist plötzlich alles anders gewesen.
11:30
Aber wir hätten sowieso nichts machen können. Sie hatten es ja in der Hand.
11:34
Die Aufteilung des Gewinns geht so. Was an Geld reinkommt, wird durch drei geteilt.
11:41
Nein, nein, nein. Alle gleich viel. Gesamtsumme abzüglich der Unkosten geteilt durch vier.
11:46
Wir sind alle gleichberechtigt. Gleichberechtigt. Ihr müsst noch lernen, was in dieser Branche braucht.
11:51
Ihr könnt nicht schon froh sein, dass ihr zu so günstigen Bedingungen einsteigen könnt. Wir hatten es nicht so leicht mit Grossmami.
11:59
Ein Drittel, ein Drittel, ein Drittel. Das ist ein Drittel. Ein Drittel für die Mami und mich. Ein Drittel für euch, die Neuen. Und ein Drittel für das Unternehmen, die Infrastruktur, für die Fahrung.
12:10
Sonst lassen wir es ganz langsam bleiben. Punkt. Hau so gut.
12:18
Das macht aber für dich und mich nur je ein Sechstum. Wenn wir dann eine Million reinholen, dann gibt es noch mal... Eine Million.
12:30
Der Herr Sohn will direkt Millionär werden.
12:33
Wir haben noch nie eine ganze Million verdient auf das Mal. Das ist überhaupt ganz selten. Auch bei den Kollegen.
12:40
Millionen machst du nur mit der Stikulation.
12:42
Oder Drogen.
12:43
Oder Korruption. Aber da musst du schon ganz hoch bei der Politik sein. Leute wie wir müssen für das Geld arbeiten.
12:50
Eine schöne Zeit war das. Ich würde sagen, fast die schönste, die wir je zusammen hatten. Ich konnte mit Sabine reden wie mit einer Freundin. Die Idee habe schon immer ich. Im Hans-Kund nicht viel Sinn. Aber für die Türen aufbrechen oder so ist er absolut top. Und natürlich auch für die Tresoren.
13:18
Und das hast du alles vom Grossen gelernt?
13:21
Nicht alles, aber viele Grundlagen einfach.
13:25
Es hat sich auch viel verändert in diesen Jahren. Als wir angefangen hatten, gab es zum Beispiel noch Schalter ohne Panzerglas.
13:32
Herrlich, so wie im Film, so mit halbhochem Milchglas mit Holzrämen.
13:37
Ja, so. Und der Schalter selber mit zwei Flügeltürchen und einem Messingverschluss, das waren noch Zeiten. Heute sieht es schon ein bisschen anders aus.
13:49
integriertes Sicherheitsdispositiv, sagen sie dem. Aber das ist auch nicht tragisch. Das haben sich immer Männer ausgedacht. Ingenieure, das ist immer ähnlich in der Art. Da musst du nur nicht so dahinter, wie sie es sich vorstellen.
14:05
Ist eigentlich noch nie etwas schiefgegangen?
14:06
Nein.
14:08
Einmal nie schlimm. Ein paar Mal wurde es brenzlig. Aber wenn man ihn ein wenig blöpft, reicht es meistens schon. Als Frau kann man sowieso viel mehr machen. Und wenn ich noch jemand dabei hatte ... Ich bin ein Räuberbrot, siehst du ja wirklich nicht gerade aus. Wenn man auch Kinder hat und alles. Ja, ja.
14:28
Sonntagnachmittag war ich auch nicht mehr so langweilig wie vorher. Vater und ich sitzen fast in der Bastel-Ecke.
14:36
Das ist eine Spezialbohrmaschine.
14:39
Die habe ich aus dem Konkurs von einer Urenfabrik, ganz billig. Und hier, siehst du? Heutzutage gibt es einfach Materialien. Superschnell trochner Zweikomponenten-Kleber. Du kannst alles damit machen. Auch Dinge formen, zum Beispiel Schlüssel. Das ist ein Nebenprodukt der Weltraumforschung.
15:01
Und hier? Da habe ich nie herausgefunden, was das ist.
15:06
Das ist ein Infrarot-Sensor, der auf München anspricht. Es gibt ein Warnsignal, wenn jemand kommt. Sie sind für den Vietnamkrieg entwickelt. Sollst du das mal schnell vorführen? Ja. Jetzt musst du mal schauen. Das ist der Empfänger. Jetzt gehe ich mit dem Sender mal raus. Und wenn ich draus vorbeilaufe ... Es gab so einen Beepston. Du musst gut aufpassen.
15:48
Warte, holen wir noch kurz den Sender.
15:50
Du, sag mal, mein ferngesteuerte Modellschiff, habt ihr das auch gebraucht?
15:56
Hast du es gemerkt?
15:59
Weisst du, ich habe es mit einem Haar markiert.
16:02
Wieso? Ja, das war einer meiner liebsten Tricks.
16:06
Für das Geld zu transportieren?
16:08
Ja.
16:09
Über einen Fluss? Hey, hey, viel besser. Durch Kanalisation. Durch Kanalisation? Ja. Weisst du, es gibt Orte, wo der Tresor praktisch über der Kanalisation steht. Du musst nur ein Loch im Boden machen. Hat er das manchmal gemacht? Nein, nein. Das ist viel zu aufwendig. Du musst das Röhrensystem genau kennen. Nachher musst du eine Sonde im Wasser haben, die die Flissgeschwindigkeit anzeigt. Weisst du, Mutter steuert das Boot von oben, ohne es zu sehen. Nachher musst du wissen, dass an dem Tag niemand in Kanalisation ist und so weiter und so weiter. Es hat auch zu wenig Platz im Boot.
16:40
Mal mussten wir fast die Hälfte liegen in einem Tresor.
16:43
Wir sagten, es stinke in meinem Schaft. Dabei war das zu boh.
16:49
Am Tisch war nicht mehr so eine stiere Szene wie früher.
16:57
Jetzt verstehe ich nicht. Warum habt ihr eigentlich nie ein Auto gekauft?
17:00
Ich wollte schon eins.
17:02
Aber die Mami hat aber...
17:03
Das ist viel zu gefährlich für unsere Reise. Wenn noch immer viel Geld vorkommt, wird doch immer sofort nach meinem Auto gefahren. Du hörst auch beim Radio. Ah, stimmt.
17:13
Der Mütlich wird dann blauer Opel benutzt oder so.
17:15
Das eigene hätte man sowieso nicht brauchen können. Und sind wir zu Hause lassen, wenn wir vorgehen, das wäre auch aufgefallen.
17:21
Ist ja gerne gut. Wenn Sie ein Auto suchen, dann sind Sie sicher auf der falschen Spur.
17:26
Irgendjemand möchte doch jedes Mal ein verdächtiges Auto sein haben, fraglichem Auto oder in der Nähe.
17:31
Es gibt kein solches, was ich wichtig mache bei der Polizei.
17:38
Es hat eine Zeit gegeben.
17:40
So vor zehn, zwölf Jahren wurde sich ein Auto eickel geworden. Dann haben es ja die deutschen Terroristen auch so gemacht.
17:47
Ehrlich? Wie denn?
17:48
Einfach an die Bank überfallen, in Berlin oder in Frankfurt oder so. Mitten am Tag, bei viel Verkehr. Und nachher raus, um eine Ecke, in der nächsten Bus und in der Mitte an der Polizei vorbei, die angefangen, die Straßen absperren und die Personenaute zu suchen.
18:05
Sie sind aber zum Glück abgekommen von dem und haben schnell die Kletten verbraucht. Mit Waffen.
18:10
So sind sie natürlich nicht weit gekommen.
18:13
Ja, das war eine schöne Zeit. Aber leider nur kurz. Die Kinder haben natürlich keinen Ruhm mitgegeben. Die haben etwas Öl unternehmen.
18:21
Die Migros?
18:22
Oh. Ein Spielsalon?
18:24
Spinnst du?
18:26
Ich werfe etwas Grosses. Seinkaufszentrum wie Jobbiland. Wohl, Inhal in die Kasse leer, alles wertvolle Zeug raus, breit schnell. Das ist in die anderen Zeug.
18:34
Da müssten wir mehr sein. Ein Lastwagen von Leuten.
18:38
Im Seeland waren wir schon lange nicht mehr. Ich dachte, ins käme ich vor.
18:43
Ja, gerne, die Käfer. Ja, dort kennen wir uns aus. Ja, das ist ja ein super System, dass ich jedes Mal anders aussehen muss.
18:49
Warum nicht mal in eine grössere Stadt? Zum Beispiel gerade hier in Bern. Grosse Städte sind schwierig.
18:53
Zwei Palizei, das dicke Mauer, zu unübersichtlich und zu viel Konkurrenz.
18:56
Ich kenne mich aus in Bern. Ich bin fast jetzt eine Arbeitsstadt.
18:59
Nein, ich gehe. Ausserdem gibt es die Regel, dass man seiner engeren Umgebung nichts unternehmen soll.
19:04
Ich habe gemeint, es sei gerade gefährlich, wenn man sich Regeln halten kann. Es ist doch auffällig, dass er schon in der Schweiz war, aber hier noch nie.
19:10
Ja, da hast du schon recht. Das habe ich mir auch schon überlegt.
19:15
In der letzten Zeit sind wir wirklich immer in ähnliche Urtschaften.
19:19
Hier hat es so viele schöne Sachen.
19:22
Ja, sollen wir mal schauen? Na mal etwas Neues.
19:25
Jetzt haben wir die vierte Zeit.
19:26
Die neue Technik einsetzen.
19:27
Was soll das heissen? Ich bin dann technisch auf der Höhe.
19:31
Ja, also die super schnell Zwei-Komponenten-Kleber haben wir schon in dritten Klasse in Handfertigkeit gebraucht.
19:36
Wir reden von Elektronik.
19:38
Was meinet ihr, für was Mirko den Rechner hat gebraucht? So einen guten? Vielleicht für die Schuaufgabe?
19:44
Hey, dann kann man mit einem Modematt das Telefon anschliessen. Mit einem was?
19:47
Das ist so ein Kästchen, das die Verbindung von unserem Gerät zum Telefonnetz macht. So kann man via Telefon die grossen Computer anzapfen von einer Bank oder so. Schauen, ob man etwas rausbringt.
19:57
Es gibt Hacker. Die können mit einem Computer-Zeug verändern, wie sie wollen. Die buchen das Geld nur noch um auf ihr Konto. Die legen es nicht einmal mehr an.
20:05
Das können wir auch. Aber theoretisch. Ich kenne einen Typ, der hackert. Der will es mir lernen.
20:09
Ja, wir haben einen Computer-Club in der Schule. Halben nach dem Turnen.
20:13
Ach so, nach dem Turnen?
20:14
Also, wir gehen das zu weit. Ich habe Maschinenmächt gelernt.
20:18
Also, ich denke es auch, ich sollte zuerst das Handwerk richtig beherrschen. Diese Computersachen möchte ich dann noch genauer prüfen.
20:25
Die bei der Bank sind ja auch nicht dumm.
20:28
Das Grossi hat aber gesagt, Schuster bleibt bei deiner Schusterin.
20:32
Das Grossi, das Grossi. Du, nichts gegen die Grossmami. Die Grossmami haben mir viel zu verdanken. Gell Hans? Das ist richtig.
20:45
Welche sind eigentlich die reichsten Leute in der Schweiz?
20:48
So, wir können die einem führen und Lösengeld verlangen. Ein Bundesrat zum Beispiel. Oder den Kurt Felix. Das klingt doch nicht so blöd. Wir sind nicht Gangster, ist das klar? Sie haben dann natürlich nichts Recht zu helfen. Es musste alles früher sein. Er muss fast alles.
21:09
Stadt ja, Computer nein, hat es schliesslich geheissen. Ich bin ein paar Mal mit Mami in die Stadt. Es war noch lässig, wir sind in die teuersten Geschäfte.
21:18
In den Bischotterien sind wir Silberbesteck anschauen, in die Belzgeschäfte am M2 probieren. In der Bank haben wir uns nach dem Zinssatz oder nach dem Goldpreis erkundigt und gefragt, wie es geht, wenn man ein Tresorfach mieten möchte und ob das dann sicher sei und so weiter.
21:31
Ich muss zugeben, die Hauptidee ist von Sabine gekommen, das mit der Arbeitsteilung und dem Alibi. Sie sagte, wenn wir schon zu 40 sind, dann sollen alle nur ganz kurz etwas zu tun haben. Dann können jedes der Abend an einem anderen Ort verbringen, mit Leuten, und nur gerade für seinen Einsatz schnell fortgehen, ohne dass es auffällt.
21:52
Der Bruder ist also mit Kollegen ins Jugendzentrum, die Mutter zur Frau Baumgartner, der Vater zuerst in Kino und er als Stamm in die Sonne. Und ich bin mit dem Stefanie Disco. Das alles am Freitagabend.
22:03
Jedes von uns musste ganz genau wissen, was es zu tun hat. Das war das Wichtigste.
22:10
Gut, ich komme 23.29 Uhr, mache den Tresor auf und gehe 23.44 Uhr wieder. Gut, jetzt du, Mirko. Aber ich weiss nicht, ich habe einfach Bedenken.
22:20
Also komm jetzt, wieso jetzt das?
22:21
Zuerst mal gerade so etwas Kompliziertes.
22:23
Lass, du machst einfach deine Sache und fertig, Vati. Alles andere ist ja organisiert. Du musst dich nur genau an die Zeit halten. Nicht nur Bäschen, wie denn es steht. Was? Was ist denn da zu sein?
22:35
Dort sind wir in eine Villa eingestiegen und wo wir waren, haben wir gemerkt, dass die Alarmanlage defekt ist. Dann hat sie den Papi noch schnell geflickt, bevor wir wieder raus sind.
22:46
Ich habe einfach kaputte Geräte gesehen, das ist doch.
22:51
Also, Mirko, kannst du wiederholen, was du zu tun hast?
22:55
Ja, ja. Ich habe es auch Falswände. Also komm, ich will es hören. Das ist ja schlimmer als ihr Schuh da hinten.
23:02
So los, auf dich kommt es auch drauf an.
23:04
Bitte sehr, 19.30 Uhr, gemeinsames Hörnchenauflauf essen im engsten Familienkreis. Du bist doch nicht blöd. 20.30 Uhr, Treffen mit meinen Freunden. 23.05 Uhr, zufälliges, unauffälliges Verschwinden. 23.12 Uhr, Ankunft am Tatort per Velo. So, es reicht jetzt dir, oder? Ja. Dort also, Hingereingang, Teppichgeschäft.
23:29
Türe zum Lagerraum. Heizungskäler. Zuerst ein Kaba-Schloss, nachher ein einfaches. Du weisst wie, gell? Ja.
23:36
Werkzeug nicht vergessen.
23:38
Bin ich eigentlich ein Kind, oder was? Ja, manchmal schon. Komm bitte. Du bist ja eine ganze dumme Kuh.
23:43
Also du, gell, Mirko.
23:45
Also. Heizungsraum. Dort die linke Rückwand, elf Minuten zipferndes Loch zum Nachbarhaus. Wo? Wo? Unten. Dort drei dicke Kabel und ein Rohr durch die Wand gehen.
23:59
Richtig.
23:59
Und den Kabel nicht verletzen? Das ist ja selber kein Strom für eine Schweißanlage. Und putzst du dir halt den Zähnen vorhanden.
24:05
So, kein Gestürm. Mirko macht das schon gut.
24:08
Ich bin ganz sicher. Ach was? Du bist noch zu jung. Ich würde das Ganze selber machen.
24:13
Sonst kann ich es ja machen.
24:14
Das ist doch keine Arbeit für das Mädchen.
24:15
Ich bin älter als Mirko.
24:16
Du bist einfach planig, Vati. Es ist so geplant und abgemacht. Fertig. Die Wand ist nötig. Wir haben Baupläne gesehen.
24:26
Du musst Mirko nur recht instruieren, Hans. Ja. Zeitplan, Mirko?
24:33
23.15 Uhr, 23.17 Uhr im Heizungsraum, 11 Minuten für das Lach, 23.30 Uhr wieder draussen, 23.35 Uhr spätestens wieder bei den Kollegen.
24:40
Gut.
24:42
Sabine hat in Hans die Schweissanlage und was er sonst noch gebraucht hat vor dem Tresor parat gemacht und ist wach gestanden, solange er gearbeitet hat. Hans konnte nachher gehen. Sabine hat der Offenung Tresor ausgeräumt und draussen die Tasche mit dem Geld mir gegeben. Es hat alles tiptop geklappt.
25:02
Es hat alles tiptop geklappt. Aber als ich kam, war Michael der Loll natürlich nirg. Ich habe mich halt selber an die Arbeit gemacht. Ich habe ja zum Glück ungefähr gewusst, wie.
25:33
Sieben Minuten zu spät.
25:34
Nein, ich habe nichts dafür. Denkt es mir.
25:36
Muri, du bist jetzt gleich durch.
25:38
Weisst du wie?
25:43
Da unten noch ein bisschen. Ja, ist schon. Da.
25:45
Habe. Du kannst auch noch ein bisschen.
26:14
Ist es echt gross genug?
26:18
Ja, super. Noch anderthalb Minuten, Engel.
26:21
Es reicht noch. So, freis.
26:33
Miku ist verschwunden und Vater kam gerade. Er sah ganz anders aus, in seinem schwarzen Rollkragenpulli und mit dieser Kappe. Er sagte kein Wort. Ich habe hinten aufgepasst, bis er den Tresor offen hatte. Er hat ganz ruhig und konzentriert gearbeitet. So habe ich ihn noch nie gesehen. Ich habe dann meine Bütze fertig gemacht und bin auch gegangen, zum Stefan zurück. Aber ich habe nicht mehr lange geblieben und bald nach Hause.
26:55
Sie haben ihm tatsächlich nichts davon erzählt, dass ich bei der Späne kam und dass ich meinen Job machen musste.
27:00
Der Per hat natürlich Miku geräumt. Aber ich habe nichts gesagt. Ich habe gedacht, es könnte mir normal nützen, von Miku ein Geheimnis zu wissen.
27:08
Also ein solcher Tresor aufzumachen in so kurzer Zeit, das macht man nicht Menge nach, das kann ich sagen.
27:12
Ja, das ist ein Schach.
27:14
Aber du hast auch alles gut vorbereitet, Mirko. Übrigens war die innere Tür eigentlich abgeschlossen.
27:21
Äh, die jenere Tür. Sabine, wir schiessen noch einen Kaffee. Oh ja, und gehen rein.
27:26
Wenn ihr technisch so gut seid, könnt ihr doch auch noch die Kaffeemaschine bedienen, oder nicht?
27:30
Lass uns das auch machen.
27:33
Wer nimmt also das Kaffee?
27:34
Ich.
27:34
Ich nehme es. Das ist der Neuest, unser Sohn tut freiwillig etwas in der Küche.
27:40
Du, er hat seine Arbeit tiptop gemacht. Die Tür, die Wand, sauber, ganz sauber.
27:46
Wir haben es auch gut gemacht, gell, Sabine?
27:48
Ja, das kann man sagen. Wie viel haben wir eigentlich verwünscht?
27:52
Über das Geld wird noch nicht geredet. Ja, offensichtlich ist er gut aufbewahrt. Dafür habe ich ihn schon gesorgt und dann bleibt es jetzt einmal drei Wochen.
27:59
Für was?
28:00
So haben wir das Gen gemacht. Es ist sicher so. Jawohl.
28:03
Gen gemacht, gen gemacht. Du willst es sehen? Zählen?
28:07
Ob wir es machen?
28:08
Das kann ich mir vorstellen. Ist es ein Million? Ja, also los.
28:12
Mir hat es viel gedacht. Ein paar Handvollen voll. Auch das Hunderter und Tausender noch.
28:17
Jesus, zwei, drei Hunderttausende vielleicht. Drei Hunderttausende wäre schon über unserem Durchschnitt.
28:21
Ja, aber jetzt sind wir auch mehr Leute.
28:24
Es ist auch mal alles gut gegangen. Das ist die Hauptsache.
28:26
Nimmt aber noch Zucker drin?
28:27
Ich nicht. Zwei.
28:31
Ich kam noch bald in Schwierigkeiten. Fräulein Baumgartner hat schon um halb ... Frau Baumgartner. Ich sage, wie ich will. Sie hatte Migräne und wollte schon um halb zehn ins Bett. Da konnte ich natürlich noch nicht gehen.
28:45
Was hast du gemacht?
28:49
Zuerst hat er einen recht langen Nacken massiert. Nachher hat er eine Atemübung gezeigt, wo sie so schön tief am Atmen war. Da hat er noch den Wecker eine Stunde vorgestellt. Jetzt ist sie überzeugt, ich war bis zum Viertel ab elf.
29:05
Das ist nicht schlecht. Auch ich habe ein gutes Haliband. So? Der Polizist war in der Sonne.
29:11
Der Polizist?
29:12
Ja. Er hat mich bearbeitet. Ich soll Kassier im Fischen gelaufen. Ja, nein. Und...
29:19
Ja, ich habe gesagt, ich würde mir das noch ein bisschen überlegen.
29:22
Ja, warum hast du denn nicht zugesagt? Das wäre doch nützlich für dich. Ja, du komm.
29:26
Hey, mach doch das nur zur Tarnung. Ja, also ich habe gemeint, das sei für dich.
29:31
Ja, manchmal kauft er die Forelle im Laden und ebt sie mit den Fluss.
29:34
Ja, nein, ist das wahr?
29:36
Ja, es ist...
29:37
So, merci. Ja, und du, Mirko? Weisst du, nichts zu erzählen? Ich.
29:47
Ich bin schon angebarniert. Ich glaube, ich gehe jetzt gleich ins Bett.
29:51
Ach jö. Typisch, der hat der Mut natürlich nicht gehabt, für zu sagen, dass die Schwester alles gemacht hat. Bevor ich ins Bett bin, bin ich noch schnell zu ihm.
30:00
Miku. Mach die Tür zu.
30:06
Sag mal, was war das? Wegen dir wäre fast die ganze Sache ins Wasser gekommen.
30:10
Ich weiss, aber ich habe wirklich nichts dafür. Das war so eine Tilti-Sin, Miuqui. Und Schorsch und Bolei wollten eine Action machen. Er konnte natürlich nicht sagen, ich müsse leider schnell weg, ist doch klar. Ich konnte einfach nicht weg. Es wäre zu fest aufgefallen.
30:24
Ja, und nachher?
30:25
Sag mal, sag mal.
30:26
Was?
30:27
Wie war das dort vor dem Tresor, als du all das Geld in den Fingern hattest?
30:33
Nicht so. Ich musste pressieren. Aber ich wollte jetzt gleich... War der Tresor voll? Nein, das Geld lag nur auf einem Tabler.
30:41
Und du hast alles eingepackt?
30:42
Ja, klar. Sie haben noch ein bisschen für mich privat auf die Seite. Spinnst du? Ich habe doch gesagt, sie haben alles in die Taschen geräumt.
30:49
Ausser Geld hatte es nicht in diesem Tresor.
30:52
Noch so Papierzeuge, Aktien und so.
30:55
Sonst nichts?
30:58
Du, was willst du eigentlich?
31:00
Komm. Ich weiss doch, dass da noch etwas im Hosensack ist. Hey, Finger weg.
31:06
Die Jeans sind ja viel zu eng.
31:08
Aber sie ist ja nichts, oder?
31:20
Schöne Sachen. Gäbe ich klein für die Sack zu stecken.
31:26
Es hat halt nichts Größeres gehabt.
31:32
Was machst du damit?
31:33
Ich weiss es nicht. Vielleicht mal noch Gott ein Kind auf den Kopf schenken.
31:36
Wie wäre es mit Eilen?
31:38
Du, also komm mal, geht's noch.
31:42
Du weisst was? Das ist doch ein ganzes Ensemble. Das passt alles zusammen.
31:49
Mensch.
31:53
Es gehört ja nur noch ein Armband dazu.
31:56
Genau. Du warst aber kein Star.
32:01
Vielleicht ist es gestohlen worden. Vom Moment an, als die Kinder dabei waren, wurde es anders. Die Stimmung war anders. Auch Hans hatte plötzlich ganz neue Ideen. Also nicht nur gute. Vreni. Hm? Ja?
32:19
Noch einmal hat er etwas mitgebracht.
32:29
Was?
32:31
Da. Ich wollte es nicht vor den Kindern gehen.
32:36
Hans! Woher ist das? Aus dem Tresor? Von hinten?
32:44
Ja. Ich dachte, ich könnte dir auch mal etwas mitbringen. Bist du jetzt?
32:49
Hans, du bist komplett verrückt. Wir haben doch gesagt, nur Bargeld. Das war doch immer die Regel. Ja.
32:57
Es ist ein goldiges Armband, ein gestoltenes. Das kann ich ja sowieso nicht tragen. Komm, nimm es doch. Es ist ein Geschenk. Hans, das geht nicht. Es will dich nicht im Haus. Ausserdem kannst du mir das gar nicht schenken. Wieso? Das weisst du doch genau, weil es nicht dir gehört, nicht dir allein. Das gehört schon uns allen. Du bist nicht mehr der Einzige, verstehst du? Wir müssen von jetzt an teilen.
33:26
Ja schon, aber sie wissen es ja nicht.
33:30
Das tut doch nicht so. Ja, ich weiss nicht. Sabine würde es gut stehen.
33:38
Die trägt doch nichts Wichtiges, das weisst du ganz genau.
33:41
Vielleicht kann sie es mal einem Gottenkind zur Konfirmation schenken.
33:46
Genau. Wir mussten ein paar Wochen vorbeigehen. Es ist alles ruhig geblieben. Im Blick hat man etwas von einer jugoslawischen Einbrecherbande gelesen, die hier in einem Sonnwesen treibt. Das war uns nur recht.
34:00
Schliesslich war es dann soweit. Ich habe dem Hans Versteck verraten und er hat das Zeug geholt. Ich habe es dann am Abend einfach in ein paar grosse Karton-Couvertes umgefüllt und in verschiedene Briefkästen eingeworfen.
34:15
Auf der Post war es als Postrestant gut aufgehoben.
34:21
Mir hat das nicht gefallen, wie sich die Kinder auf das Geld gestürzt haben, als ich da mitbekommen war. Eine Sonnenaufregung. Ja gut, früher war ich aber auch noch ein bisschen so.
34:33
7, 8, 9, 10. 11, 12, 13.
34:44
Eins, zwei ... Jetzt hier nicht mehr. Zählen Sie richtig. Mach es doch noch ein bisschen.
34:53
Sabine, leg doch das surchfältiger hin.
34:55
Das sind ... ... fünfzig ... ... hunderttausend ... Eins, zwei ... Wenn nicht jemand zu Besuch käme ... Ja, vielleicht. Das hier ist schon ... Sind das alles hundert? Ja. Zwei ...
35:11
Er hat es auch im Schlafzimmer erzählt, auf dem Bett. Auch weisst du das? Ich habe es gesehen.
35:16
So, wie denn?
35:17
So ist Spiegelchen am besten still.
35:19
So sage ich nicht immer alles.
35:21
Wir haben doch immer die Vorken gezogen.
35:23
Nicht genug. Für uns ist es immer noch ein bisschen.
35:29
Also.
35:31
Hundertfünfzig, hundertfünfzig, hundertfünfzig, hundertfünfzig, hundertfünfzig, hundertfünfzig, hundertfünfzig, hundertfünfzig, hundertfünfzig, hundertfünfzig, hundertfünfzig, hundertfünfzig, hundertfünfzig, hundertfünfzig, hundertfünfzig, hundertfünfzig, hundertfünfzig, hundertfünfzig, hundertfünfzig, hundertfünfzig, hundertfünfzig, hundertfünfzig, hundertfünfzig, hundertfünfzig, hundertfünfzig, hundertfünfzig, hundertfünfzig, hundertfünfzig, hundertfünfzig, hundertfünfzig, hundertfünfzig, hundertfünfzig, hundertfünfzig, hundertfünfzig, hundertfünfzig, hundertfünfzig, hundertfünfzig, hundert Wir wollen zufrieden sein.
35:58
Also wie abgemacht? Ein Drittel für euch, ein Drittel für uns und ein Drittel für das Geschäft.
36:02
Willst du das mit dem Computer ausrechnen, Mirko?
36:05
Moment. Mach genau, wenn wir den Verteilschluss so akzeptieren, was noch nicht sicher ist. Was soll das heissen?
36:14
Es ist abgemacht, Mirko.
36:16
Also so nicht mehr so. Mir macht doch nur Spass. Mach genau, ein Drittel ist 78'000. Die Hälfte ist 39.
36:27
Was? Nur 39'000 für dich und mich?
36:30
Und ich kassiere auch so viel, plus den Geschäftsanteil.
36:33
Also den Geschäftsanteil könnten wir wirklich zusammen verwalten? Kommt überhaupt nicht in Frage.
36:37
Das Geschäft ist vorläufig nur der Papa und ich.
36:40
Richtig.
36:42
Hät ihr eigentlich die Rentikasse? Nein, wieso? Das sollst du aber machen, nur so bist du unabhängig.
36:46
Ach, Mona. Wir kassieren zusammen 156'000 und ich nur 39'000. So darfst du wirklich nicht rechnen.
36:52
Wir finden das aber auch nicht ganz gerecht. Da kommt ein Polizeiauto.
36:57
Was? Bleibt am Tisch.
37:00
Die weist ja nicht zu uns.
37:02
Es haltet aber. Hans, komm schauen. Sie steigen raus.
37:11
Heimatland. Das ist der Polamossima.
37:18
Ich hatte einfach ein schlechtes Gefühl, darum ging ich immer wieder zum Fenster raus. Ohne mich hätten sie sicher am Tisch überrascht.
37:29
Als ich Pola zu uns schaue, hätte es mich ernst genommen. Sabine sagte, sie sollte das Geld sofort in den Küdensack zu Hause tragen. Das wäre es dann noch gewesen, wenn wir da gesessen wären mit den Nötchen halb in den Hosensäcken und unter dem Sofa.
37:45
Ich habe den Ködersack genommen, noch schnell ein Tischtuch oben reingetan, weil es sonst zu leer wäre gewesen und bin raus. Ich bin denen zwei im Stegenhaus begegnet, aber sie haben mich nur blöd angeschaut und nichts gemerkt.
37:55
Ich bin in Oberstock hoch gesetzt und habe die Lefttür aufgetan, damit sie nicht so schnell sind oben gewesen. Sie haben eine Weile unten gewartet und sind dann zu Fuss hochgekommen.
38:03
Dann bin ich verreist. Das sei sie.
38:09
Mal hätte es ja so weit kommen müssen.
38:11
Das wäre ja alles ein Ende dieser Geschichte.
38:16
Es war trotzdem eine gute Zeit.
38:18
Ja, Hans, ja. Gehst du? Ich glaube, es ist besser. Ja. Also, ich gehe jetzt.
38:38
Ja. Grüße.
38:39
Grüße miteinander.
38:40
Grüße. Seid ihr Frau Rold? Ja.
38:44
Dürfen wir uns schon hineinhalten?
38:46
Ja, um was geht? Um eine Abklärung. Aha, so. Hans? Ja? Komm doch einmal.
38:54
Aha, ja. Oh, schnell. Was ist? Grüß dich. Ah, tschau, Polen. Ja, meine, die Polizei müsste sich ausweisen, wenn sie noch einmal hineinwollen.
39:07
Die Werte ist schon, oder?
39:09
Wir haben doch ja nicht gerade verhaftet.
39:11
Ja, das sind wir.
39:22
Tut mir leid. Über die Insel hier, gell?
39:26
Vielleicht sollten wir... Ja, ja, hoffentlich versteht das, Herr Rauber. Aha. Ja, wie du meinst, Herr Mosima.
39:33
Um was handelt es sich jetzt bitte?
39:35
Um einen Freitag vor drei Wochen. Am Abend. Seid ihr dann zu Hause gewesen?
39:41
Vor drei Wochen?
39:43
Oh, das weiss ich nicht mehr.
39:44
Ja, wir haben sicher nichts Besonderes losgegangen.
39:48
Ja, ich habe den Abend gesehen. So...
39:52
Vielleicht besinnt ihr euch jetzt wieder. Nein. Wir waren doch zusammen in der Sonne, am Fischerstamm.
40:00
Ah ja, genau. Das ist ja alles in Ordnung, oder? Es geht eben nicht um den Fischerstamm. Ja, um was geht es denn? Du, ihr habt doch Kinder. Ja, sorry.
40:11
Sandra und... Sabine und Mirko, ja.
40:15
Mirko, ist der da?
40:16
Ich weiss nicht, wohin er ist. Meist du aus, Freni?
40:20
Er, äh... Nein. Ja, er ist gerade kaputt gegangen. Sie wissen ja, wie das ist in diesem Alter. Da sind sie doch viel unterwegs.
40:30
Wahrscheinlich mit seinen Kollegen. Oder vom Jugendzentrum.
40:33
Ja, sicher. Die sind viel zusammen.
40:36
So? So etwas gesagt. Ja, eben. Wir sollten wissen, wann er an diesem betreffenden Freitag zu Abend war.
40:42
Ja, dann war es sicher im Jugendzentrum. Fragen doch dort nach.
40:46
Ah, das haben wir schon. Er war auch tatsächlich der. Er sieht er. Aber eben nicht die ganze Zeit.
40:51
Er ging fort und kam wieder.
40:53
Ja, wahr. Ihr wisst natürlich auch nicht, wohin er zwischen 22.30 Uhr und 23.30 Uhr war. Er hat wahrscheinlich nichts erzählt.
40:59
Nein, das könnte ich jetzt nicht sagen.
41:05
Ähm, habt ihr noch nie Sorgen gemacht? Ihr könnt etwas Verbotenes anstellen.
41:09
Unser Sohn?
41:10
Ja.
41:11
Ja, ich glaube, es ist eindeutig. Ja, ja. Wir haben hier eine Anzeige. Mirko Rauber ist höchstwahrscheinlich in die Angelegenheit verwickelt. Das war eine ganze Gruppe. Eine Gruppe? Was, eine Gruppe? Ja, ihr wisst jedenfalls auch nicht, wo genau er zu diesem fraglichen Zeitpunkt war. Nein. Ja, sicher nicht bei euch.
41:30
Ja, aber wir sagen es doch mit seinen Freunden.
41:32
Wir genügt er das nicht. Er kann ja nicht an zwei Orten gleichzeitig gewesen sein.
41:37
Wir reden auch nicht von zwei Orten. Wir möchten nur wissen, ob er bei dieser Gruppe dabei war oder nicht.
41:44
Was weiss man denn so von dieser Gruppe?
41:48
Nicht viel.
41:49
Die Anzeige lauten auf Sachbeschädigung und Verstöße gegen das Strassenverkehrsgesetz. Ja, was zum Tonne hätte ich? Sie haben versucht, den rosenroten Fussgängerstreifen zu malen, quer über den Bahnhofplatz.
42:00
Ja, was? Ein rosenroter Fussgängerstreifen?
42:03
Ja, sie sind dann aber von einem Zeug beobachtet worden. Und er hat uns alarmiert, so haben wir ihn zwei verwischt. Es scheint, dass euer Sohn aber auch der Bier war. Eine Fussgängerstreife? Genau, um Elvie?
42:14
Ja, dann hat er doch... Dann soll er zu Hause sein.
42:18
Seid ihr sicher, dass es genau diese Zeit war?
42:20
Ja, unsere Kollegen sind genau 22, 53 ausgerückt. Das ist mir eine Überraschung.
42:30
Ja, tut mir leid.
42:31
Es gibt scheinbar keine Zweifel. Die zwei, die wir erwischt haben, haben seinen Namen erwähnt. Und wenn ihr auch nicht wisst, wo er dann war...
42:37
Wir wissen nur, wo er hätte sollen sollen.
42:40
Ja, ja, die Jungen. Die haben manchmal Ideen. Können wir froh sein, hat er nichts Dümmeres gemacht. Der Schnuderhund kann so auf etwas gefasst machen.
42:47
Was passiert denn jetzt?
42:50
Ja, wie gesagt, der Anzeige liegt vor. Es geht dann wahrscheinlich zum Jugendrichter.
42:54
Was? Jugendrichter? Schlimm ist doch das nicht, Hose. Was ganz unter uns gesagt hat, wir denken, sie hätten sogar recht. Vor Sache her meine ich... Er könnte doch tatsächlich eine Fussgehängerstreife her, oder? Aber so nicht. Das ist illegal. Ja, ich will dann schauen. Mirko ist ja sonst ein Anständiger. Er ist sicher nur mitgegangen, mitgefangen.
43:14
Ja, also von selber wäre er nie auf so eine Idee gekommen.
43:18
Ja, also.
43:20
Dann hätten wir es ja schon. Dankeschön für die Auskunft. Tut mir leid, gell Hose? Du, übrigens...
43:27
Hast du dir das einmal noch überlegt, wegen dem Kassier?
43:30
Ja, wir haben es besprochen, gell, Hans?
43:34
Ja, natürlich. Ich mache das gerne. Gut, wir wählen dir wahrscheinlich gerade den nächsten Sitz.
43:40
Also dich, ade miteinander.
43:43
Wir sollten das ganze Kassenwesen einmal neu organisieren. Könntest du den gerade du machen? Ihr macht doch sicher nichts. Du investierst in die Fischerei, oder? Nein, nein, nein. Und dann wäre die Statutrevision längst eine Fählung. Bis jetzt war der Vorstand ja 3 zu 2 gegen die Erhöhung der Mitgliederbeiträge.
44:02
Aber du bist dann sicher auf unserer Seite. Fallfälle, Fallfälle. Wenn wir die 3 zu 200 Mehrheit haben, können wir einen Antrag stellen, die Versammlung. Du musst einfach gut begründen, aber du kannst ja da sicher.
44:13
Ich habe noch ein kleines Kaffee offeriert. Wir wollten nämlich eben gerade vor. Das tut mir leid.
44:20
Ich hätte gerne noch ein bisschen. Du hast gehört, dass er einen 97 cm grossen Hecht rauszoggt. Ja, was? Ja, beim Schilfmetall. Aber es hätte es niemandem.
44:33
Auf Wiedersehen.
44:33
Auf Wiedersehen, Frau Robert.
44:49
Ich habe gewartet, bis sie rauskamen, und nach fünf Minuten bin ich wieder rein. Der Bär war total sauer, der wäre gleich selber Zucker geworden.
44:57
Mirko! Komm her! Hast du gehört?
45:01
Ja!
45:09
Was war das genau? Am Freitag?
45:11
Was am Freitag?
45:13
Du weißt schon, wann? Vor drei Wochen. War das? Ja, das.
45:18
Hat der Schorsch und der Gage eine Action machen wollen? Eine Action, ja? Ja, gerade um die Elfen. Den habe ich nicht einfach vorgekommen. Hättest du dir etwas einfallen lassen? Ich habe schon gesagt, wir ziehen wahrscheinlich noch eine Joint.
45:29
Wir rauchen noch eins, oder? Das sind die Gimmeler, die Söhnchen. Ist ja das alles...
45:33
Aber hätte es dir dann noch für deine Arbeit gelangt?
45:36
Sieben Minuten, ich bin jetzt back. Sieben Minuten?
45:39
Sieben Minuten.
45:40
Und trotzdem hat noch alles in den Mögen?
45:42
Ja. Sabine hat fast alles gemacht. Sabine. Wo ist sie eigentlich? Bei dem Geld. Sie muss jetzt halt unten bleiben, bis es feister ist. Hallo.
45:52
Was ist jetzt los gewesen?
45:53
Also Sabine, warum bist du nicht beim Sack?
45:55
Ich kann doch nicht ewig dort rumstehen. Ich musste schon weg, wo die zwei Schmierläppler herbekommen sind.
45:59
Also Polizisten, Sabine.
46:01
Ja, wo die zwei... Ja, aber du kannst doch nicht einfach weg. Ja, ich musste schon mit Frau Giger und Frau Spüler blöden. Und der Herz-Walle und der Leichti haben mich angezündet. Der Leichti hat gefragt, ob ich auf Kunden warte.
46:11
Du hast gerade recht. Ja, nur. Also in diesem Sack sieht ja niemand an, was drin ist. Wir müssen ihn einfach ein bisschen im Auge behalten. Geh du mal ein bisschen schauen, Hans.
46:20
Was haben jetzt die Zwei wollen?
46:21
Ich weiss, wegen der nächsten Dinge.
46:23
Ah, nur das.
46:25
Also ihr könnt ja schon froh sein, dass ihr nicht dabei gewesen seid. Das hat dann auch verbraucht.
46:29
Wie hättest du es eben schon gesagt, Miku?
46:31
Du hast es gewusst, Sabine?
46:33
Ja klar, es war ja nie nur, als ich kam. Ich konnte die beiden Türen und das Loch selber machen.
46:37
Ich bin nur ein paar Minuten später gekommen. Beim Loch kam er auch noch.
46:40
Ein paar Minuten? Weisst du, was da alles hätte passieren können?
46:43
Das war wahrscheinlich ein bisschen später. Ist das wahr, Hans?
46:46
Mehr als eine Minute.
46:47
Er hat sich wahrscheinlich im Kino versäumt. Wieso meinst du? Hat er das nicht erzählt?
46:51
Nein. Yes.
46:53
Zuerst wollte ich einen Amadeus, aber dann war es ausverkauft. Und in einer Krimi konnte ich nicht, das hat mich zu fest aufgeregt. Da bin ich halt Diskurs. Also Hans. Ja, dann kommen wir zu jeder Zeit rein und raus.
47:03
Und dann, wie war es?
47:06
Irgendwie nicht, oder? Das ist ganz das Gleiche.
47:09
Stell dir mal vor, wenn du beweisen musst, dass du den ganzen Abend im Kino warst.
47:13
Das würde dir sicher noch gefallen, wenn du einen heissen, lippenfeuchten Schenkel erzählst.
47:20
Jetzt müssen wir uns nur noch überlegen, ob Miku sein ganz Anteilsgut hat oder ob vielleicht ein bisschen mehr... Abgemacht ist abgemacht.
47:26
Ein Drittel, ein Drittel, ein Drittel.
47:28
So hast du auch nicht gerne gesprochen. Der Sack.
47:31
Das Geld ist weg. Was? Es ist niener mehr.
47:34
Ausgerechnet in den paar Sekunden, die nicht mehr aufgelöst sind. Du bist schuld. Du hättest nicht weg.
47:37
Ich habe keine Schwierigkeit wegen dir.
47:40
Der muss noch nicht mehr sein.
47:40
Wir haben jetzt keine Zeit für Vorwürfe. Denken nachher.
47:43
Der muss noch nicht mehr sein. Warte, geh mal schauen.
47:45
Nein, bleib da.
47:47
Es soll über Stadtverwaltung anrufen, ob ein besonderer Köderabfuhr ist.
47:50
Spiegel singt doch jetzt zu.
47:53
Das war es hier in dieser kurzen Zeit.
47:55
Wir hätten es beobachtet. Das Gestürm ist das. Ein fertiges Gestürm. Und ihm muss doch der Kassier von diesem blöden Club werden.
48:01
Du hättest schon gleich aufpassen. Was wegen deinem blöden Film?
48:06
Keine Vorwürfe haben wir doch gesagt. Der blöde Film. Die Frage ist, ob es ein Zufall ist oder ob es schon alles rauskommt.
48:13
Es hat gelungen. Ich schaue mal, wer es ist.
48:27
Das ist Brennima.
48:28
Brennima.
48:35
Frenigato.
48:37
Grüße, Frau Brennima.
48:39
Grüße, Frau Robert. Was haben wir denn nicht gerne, wenn das so beobachtet wird durch den Türspion?
48:45
Ja, ja. Was ist denn, Frau Brennima?
48:48
Frau Robert, ich habe es schon ein paar Mal gesehen. Das ist ein ordentliches Haus. Wir haben eine Ausordnung. Kehre ich erst am Tag der Abfuhr hinausstellen.
48:57
Also so, wer hätte jetzt das wieder gemacht? Hört ihr es an? Ja, ihr seid sehr. Die Frau tragen euch nicht wieder hoch. Ist das klar?
49:07
Danke vielmals, Frau Brönima. Danke vielmals. Und exküse. Adieu. Adieu, Frau Brönima. Adieu.
49:19
Ja, so ist das gegangen. Wir haben ja noch zu Geld gedeilt und darüber geredet, was weitergehen soll. Aber wenn alle eine schlechte Laune haben, kann es ja nicht gut kommen.
49:28
Ich dachte, ein Häuschen zu mieten. In den Bergen? Oder auch in Spanien? Noch einmal alle zusammen.
49:36
Aber eben, Josh hat gesagt... Ich hoffe, wir dürfen reisen. Wir sehen ihr eine Weile nicht mehr. Und ihr brützt.
49:43
Ich hoffe, es ist B.I. für unsere Band und dann gehen wir nach England.
49:47
Und Hans? Ja, der ist Delta segeln. So bin ich jetzt halt alleine im Chur-Hotel. Sie waren zuletzt alle etwas enttäuscht, dass es aus diesem Haufen Geld für jedes nicht mehr gab, besonders Kinder. Aber die müssen auch noch lernen. Mein Anteil reicht ja auch nicht gerade weit. Und wenn ich ans Alter denke, Zum Glück habe ich dann, als ich die Couvert auch umgepackt, noch etwas auf die Seite tun können.
50:20
Nicht für mich natürlich mehr so für Notfälle. Man weiss ja nie.
50:29
Das war ein Podcast von SRF. Produziert im Auftrag der SRG.